Über mich
Sparte: Über mich
Aktuell

- 39 Jahre
- 3 Kinder
- Atheist
- Aufgewachsen Sternstraße 6 in Mickten
- 41. POS "Franz Lehmann", EOS "Juri Gagarin" Radebeul
- Studium an der PH Dresden, TU Dresden
- PDS-Mitglied seit dem Einzug in den Stadtrat 1997
- 1993 bis 2003 1. Vorsitzender des Jugendvereins "Roter Baum" e. V.
- ab 2003 Geschäftsführer der gemeinnützigen Kinder- und Jugendhilfegesellschaft "Roter Baum" mbH
Bitov-Dačice
Sparte: Wanderschaft
Datum: 18.08.2008
Der Ruhetag hat mir gutgetan, und mit frischem Mut geht es 6.30 Uhr los. Das Hotel ist noch abgeschlossen, die Rezeption unbesetzt, aber eine Kuechenfrau im Schlafanzug zeigt mir einen Hinterausgang. Ein Stueck die Strasze entlang und etwas durch den Wald, und schon ist Zblovice erreicht.Von hier aus sollte es noch mal richtig ins Flusstal gehen, der Fluss heisst Želatavka. Was auf der Landkarte eine huebsche rote Linie war, wurde in der Realitaet sehr schnell wieder ein Brennessel-Pfad. Von Macův Mlýn aus ging es etwa anderthalb Kilometer ueber eine nasse Wiese, und dann endete der Weg im Nichts, denn es gab keine Moeglichkeit zur Ueberquerung des Flusses. So musste ich kehrt machen und einen erheblichen Umweg ueber Dešov machen. Von Dešov aus fuehrte der Weg nur die Strasze entlang ueber Hornice, Dobrá Voda und Slavíkovice bis Jemnice, einer groeszeren Stadt. Dort allerdings war es recht huebsch. Ich konnte endlich Geld abheben und habe eine Essenpause eingelegt. Es war jetzt kurz vor 14 Uhr, und bis Dačice waren es noch 14 Kilometer. Ich habe kurz erwogen, das sein zu lassen, aber dann lockte es mich doch, was allerdings eine Fehlentscheidung war. Denn schon kurz nach Jemnice stellte sich eine neue Art von Schmerz ein, die nicht mehr zu ignorieren war. Am rechten Bein an der Vorderseite des Unterschenkels, dort, wo man zwischen Knochen und Haut eigentlich nichts mehr vermutet, schmerzte es sehr stark. Nichts desto trotz lief ich weiter, was sollte ich auch tun. Haeufige Pausen liesen mich dann ueber Třebětice und durch einen an sich sehr schoenen kleinen Wald (mit einer Ansammlung von Monsterameisenhaufen) und ueber die Industriesiedlung Borek bis nach Dačice kommen. Allerdings war es da schon 19 Uhr.
Da dieser eigenartige Schmerz auch am naechsten Tag noch unvermindert vorhanden war, habe ich mich entschlossen, mit dem Zug nach Telč zu fahren und mir dort die Stadt - immerhin Weltkulturerbe, wo gibt es das schon? - anzuschauen. Ans Weiterwandern denke ich erst, wenn sich mein Bein wieder beruhigt hat.
Olbramkostel-Bitov
Sparte: Wanderschaft
Datum: 15.08.2008
6.30 bin ich los. Am Morgen laeuft es sich immer noch am besten. Komischerweise wird es um so anstrengender, je naeher man dem Ziel kommt.
Ich war mir ueber den Weg noch nicht ganz klar, weil ich dringend Kronen brauche. In den kleinen Orten gibt es weder Wechselstuben noch Geldautomaten, und das Mineralwasser im Konsum kann man nicht mit Euro bezahlen. Aber erstmal ging es durch ein wunderhuebsches Waldgebiet -mit Reh direkt neben mir- nach Šumna. Dort gab es eine offene Filiale der Post mit Postbankschild. Aber Geld wechseln oder Abheben war Fehlanzeige. In Vranov, 8 Kilometer, meinte die Kassenfrau. Vranov klang verfuehrerisch, vor allem waere es von dort nicht moeglich gewesen, in meine Richtung weiter zu wandern. Aber ich entschied mich nach einer Buechse suesser Milch -ja, Suende, ich weiss- doch fuer den laengeren Weg nach Bitov. Dort war in der Karte ein Hotel eingezeichnet, und dort sollte man doch tauschen koennen.
Von Šumna aus geht es faktisch bis zum naechsten Ort etwa 15 Kilometer nur durch den Wald, immer Bergab und Bergauf entlang der Thajatalhaenge. Im Tal immer Urlaubshaeusschen, eines schoener als das andere. Meine Etappen waren die Kreuzwegweiser, die erstaunlicherweise immer Namen haben, also Helenin Dvůr, Znojemske Les und Chvalaticka Zatoka, aber immer nur Schilder sind, nicht mal eine Bank haben sie da hingestellt. Wie enttaeuschend.
Mitten in der Wanderung geriet ich in einen Pflaumenhimmel, der sich gleich in eine Pflaumenhoelle verwandelte. Etwa einen Kilometer lang wuchsen Baeume mit verschiedenen Pflaumensorten so dicht, das man sich buecken musste, um durchzukommen. Mit Rucksack nicht so einfach. Ausserdem verbanden sich die Pflaumen mit der suessen Milch und machten mich irgendwie besoffen. Oder war es der Kreislauf?
In Chvalatice dann habe ich Kaffee getrunken, 14.30. Noch 2 Kilometer sollten es sein, aber dann kam es dicke: Es fing zu regnen an, und ich dachte mir, immer der gelben Markierung nach kann nicht so schwer sein. Also das Regencape uebergeworfen und los. Der Weg wurde sofort (!!!) der schlechteste der gesamten Etappe, ein Pfad durch Himbeeren und Brennesseln, und ploetzlich war auch noch die Markierung wie vom Erdboden verschluckt. Also immer feste an was ganz anderes gedacht und losmarschiert.
Nach ueber 2 Stunden oeffnete sich der Wald, und vor mir stand das Hotel Bitov. So kann Glueck aussehen.
Meine Fuesse sind irgendwie blau. Ich mache erstmal einen Ruhetag.
Retz-Olbramkostel
Sparte: Wanderschaft
Datum: 15.08.2008
Dankenswerterweise darf ich im Hotel Bitov ins Internet. Ich sitze da, wo sonst das Rezeptionsmaedel arbeiten muss. Die Tastatur ist tschechisch, es mangelt also an Umlauten.
Der Zeltplatzmann in Unterretzbach, Molterer heisst er, so wie der OEVP-Chef in Oesterreich, entpuppte sich wirklich als Helfer. Beim Abholen aus Retz versprach er mir noch einen Morgenkaffee, er muesse ja eh immer schon 5 Uhr aufstehen. So ist es dann auch gewesen. Wer keine Angst vor der Empfehlung von Kraftlinien am Gottesstein hat, kann da ruhig mal hinfahren.
6.45 bin ich losgelaufen, vorbei am Weingut Humpel. Hahaha.
Der erste Ort nach der Grenze hiess Hnanice, ein nettes Doerflein, und von dort aus gehts auch direkt in den Thaya-Nationalpark. Die Thaja, Dyie auf tschechisch, hat ein tiefes V-Tal gebildet und ist, an anderer Stelle allerdings, auch zu einem riesigen See angestaut. Erstmal allerdings gings weit bergab und wieder bergauf bis Podmoli. Dort war Rast und Sonnencreme angesagt. Unterwegs gabs eine Quelle. Ich hab mein Wasser erneuert und lebe jetzt ewig. Denke ich mal.
Von Podmoli aus gings ueber Felder nach Bezkov. Dort wollte ich eigentlich etwas laenger rasten, aber der Ort war enttaeuschend. Kein Geschaeft, der in der Karte eingezeichnete Gasthof nirgends zu sehen und nicht mal eine Bank.
So ohne ordentliche Pause habe ich begonnen, Schritte zu zaehlen. Ich mache etwa 80 cm lange Doppelschritte. Diese Methode hilft beim Vorwaertskommen, eine andere ist, an ganz andere Dinge als das Wandern zu denken.
Citonice bot dann den Gasthof, leider gehen meine Kronen zur Neige. Die letzte Etappe sollte nach Žerůtky gehen. Dort angekommen wollte ich erst zum Zeltplatz und dann ins Freibad. Unglueck: Die dritte befragte Dorfbewohnerin verriet mir, dass dieser Zeltplatz ausser Betrieb ist. Glueck: Dort, meinte sie, Bus Olbramkostel.
Den hab ich dann auch genommen und mich den letzten Kilometer von der Bushaltestelle nach zum Zeltplatz geschleppt. Dort bin ich dann gegen 16 Uhr angekommen. Auf den ersten Blick ein huebscher Platz, auf den zweiten waren alle sehr unfreundlich, weil sie ein Festival vorbereiteten und ich ihnen irgendwie komisch vorkam. Zudem verstanden sie mein Problem der fehlenden Kronen nicht. Na gut, die Fuesse lange kalt und den Rest ordentlich warm geduscht und ab ins Zelt.
Hollabrunn-Retz
Sparte: Wanderschaft
Datum: 13.08.2008
Genauer gesagt Oberretzbach. Ein sehr netter Zeltplatzwart auf einem an sonsten für ältere Dauercamper-Ehepaare ausgerichteten kleinen Platz hat mich nun noch nach Retz gefahren, damit ich nicht verhungern muss und diesen Bericht schreiben kann.
Ich bin ja so stolz. Das war eine Monsteretappe. Und im vorletzten Ort überkam mich fast die Lust, den Rest zu trampen. Aber: Ein Lump, wer kapituliert.
Eigentlich war heute alles auf meiner Seite. In Hollabrunn gab es noch Frühstück, lecker Morgenkaffee, und das Wetter war so, wie es Badeurlauberinnen hassen und Wanderer lieben: Bedeckt. Start: Punkt 7.00 Uhr.
Aspersdorf und Hetzmannsdorf waren relativ schnell genommen. Im Gegensatz zur Landschaft südlich von Hollabrunn sind die Wege hier an Bächen entlang geführt, und die östereichische Einsamkeit wurde mir somit von allerlei Tiergeräusch abwechslungsreich gestaltet.
Im Hotel in Hollabrunn hing ein Tourismuswerbeplakat. Das sprüchelte "Niederösterreich-das weite Land". Wie wahr.
Zwischen Hetzmannsdorf und Wullersdorf mäkelten meine Füße mächtig, und der Markt der hießigen Landwirtschaftsgenossenschaft, die "Unser Lagerhaus" heißt, labte mich mit Traubisoda, Kaffe und und einem lecker Stieleis. Ich glaubte eine Lösung für meine Blase (es war doch eine...) entdeckt zu haben: Schuhe enger schnallen, dann rutschts nicht so.
Kalladorf war nett zu mir. Am Bauernmuseum stand eine Bank mit Kissen. In der industriellen Weinproduktionshalle durfte ich die Toilette benutzen, und als ich schon davon eilen wollte, bimmelte die Fahrbäckerei. Diesmal gabs Almdudler.
Zwischen Kalladorf und Haugsdorf lag das vermutet schwierigste Stück Weg: ca. 12 Kilometer übers Feld. Wenn meine Füße nicht gewesen wären, wäre es allerdings eine herrliche Wanderung geworden, denn diese Strecke war enorm abwechslungsreich und bot den deutlichen Übergang ins Weinbaugebiet. Ein Ausläufer des Blickenbergs war nach Süden hin nur mit Wald bedeckt, aber sobald man am höchsten Punkt war, sah man die alle Hänge in Richtung Norden bedeckenden Weinreben.
Haugsdorf wäre einen Kurzurlaub wert, hier habe ich gerastet. Danach aber schwächelte ich erheblich. Zwischen Jetzelsdorf und Ragelsdorf musste ich aller 500 Meter anhalten und Zehengymnastik machen, ich schleppte mich dann noch nach Kleinriedenthal und befreite dann meine Füßen. Eine Wohltat!
Wie bestellt endete hier auch der Bereich des komplett asphaltierten Austria-Nebennebennebenstraßennetzes, und ein naturbelassener Bachbegleitweg führte mich über Unterretzbach zum Ziel.
Übrigens: Schmerz ist relativ. Wenn der Fuß leiser Beschwerden meldet, dann dringen die Meldungen der Knie wieder ins Hirn durch...
Die letzten 50 Meter hat mich dann tatsächlich der Campinplatzbesitzer aufgelesen und gefahren. Wenn man den Bachbegeleitweg verlässt, sieht man das Schild "Campingplatz 700 Meter". Bergauf. Barfuß. Auf Asphalt. Gefühlte 3 Kilometer.
Ankunft auf dem Campingplatz: 19.30.
Jetzt gibts Abendbrot in Retz, und dann ab ins Zelt.
Wien - Tulln
Sparte: Wanderschaft
Datum: 11.08.2008
Für 20 Euro, so hat es Andre ins Mitfahrgelegenheitsportal geschrieben, nimmt er mich nach Wien mit. Der Vergleichszug kostet 80 Euro, also gibts keine Fragen mehr. Doch, eine: Wenn das Auto 19.15 losfährt, wann sind wir in Wien? Die Antwort ist eindeutig: 0.30 am Südbahnhof.
Genauso kommt es auch, und ich bin sehr froh, dass Matze, ein anderer Mitfahrer, mich mit in seine WG nimmt, damit ich nicht auf dem Bahnhof warten muss. Max, sein WG-Kollege, hat lange blonde Rastas und einen Hut und lächelt entrückt. Sehr chillig, passt gut zum Reiseauftakt. Die Musikempfehlungen des Abends heissen "Coco Rosie" und "Icke und er".
Kurz nach 4 will ich dann die Gastfreundschaft nicht länger strapazieren.
Die U-Bahn bringt mich bis Hütteldorf. Eigentlich sollte es noch etwas weiter gehen, bis Haderndorf, aber ich finde den Zug nicht und die Wanderlust ist größer.
Der Wienerwald ist nicht so mein Ding.
Er ist grauslig domestiziert, er bietet geschmacklose Walderdbeeren und erst einen Kilometer vor dem Ende ein Reh. Das erste Wirbeltier ausser den Vögeln...
Die durchlaufenen Orte heissen Weidlingau, (gehört noch zu Wien), Purkersdorf, Gablitz (der Ortsteil Allhang) mit einer Gaststätte, die zwar offen hatte, aber wo der Wirt mir verkündete, aus der Karte gäbe es noch nichts. Inzwischen war es fast 10 Uhr, und ich hatte doch etwas Hunger. Na gut, er hatte ein Einsehen und servierte mir zwei Debrecener, es sollten Würstchen sein, aber es wahr nur Fett mit Farbstoff.
Dann ist nach einigen schwierigen Kilometern der Wienerwald zu Ende, und es geht durch Grillparz und Wilfersdorf, Chorherrn und Nitzing und Tulln ist erreicht. Ab Wilfersdorf heisst die Landschaft "Tullnerfeld", ist sehr eben und wirkt wie ein verlorenes kühles Stück Puszta. Mir schmerzen die Knie, und ich sehne den Zeltplatz her. 14.20 bin ich da, nach etwa 9 Stunden zu Fuß und ohne Nachtschlaf fühle ich mich in einer anderen Welt.
Der Eintritt ins Freibad ist im Preis für den Zeltplatz inklusive.
Ich habs geschafft.
Lächeln
Datum: 19.07.2008
Die guten Bilder sollten bleiben. Die, aus denen Freundlichkeit und Glück schauen. Nicht die, die Schwäche und Verlorenheit zeigen.
stückwerk
Sparte: Über mich
Datum: 08.06.2007

Mehr bekommst du nicht. Ich hab es nicht mehr komplett, tut mir leid. Ja, du kannst es behalten. Ewig. Ich will es nicht mehr zurück, nie mehr. Wäre schön, wenn ich es ab und zu anschauen könnte. Und wenn es dir keine Last ist, es aufzuheben.
Es ist viele Jahre her, da hab ich nicht aufgepasst. Ich wollte es verschenken. Ich hab es in die Hand genommen und betrachtet. Und ich hab es auf der ausgestreckten Hand hingehalten. Sie hat es genommen, damals. Sie griff danach. Aber sie war wohl schon zu schwach, es fiel ihr aus der Hand. Oder mir? Wer kann das genau sagen.
Ja, zerbrochen in tausend Stücke. Viele kleine. Sie vibrieren herrlich, auch jetzt, wenn ich Dich sehe. Oder wenn ich manch andere sehe.
Eilig hab ich sie damals aufgesammelt und zusammengefügt. Kein Stück sollte verloren gehen. Alles mein, und nochmal verlier ich es nicht. Nie. Nie.
An manchen Tagen habe ich die Geschichten derer gehört, die von ihrem leichten Herzen erzählen konnten. Und wie die fröhlichen Erlebnisse sich in ihren Augen und Wangen widerspiegelten. Ich hatte schwer zu tragen. Unvollständig, zerbrochen und doch wie ein Mühlstein am Halse.
Ich muss es loswerden. Stück für Stück. Wenn das letzte Stück verschenkt ist, bin ich frei. Ja, du kannst auch zwei haben. Aber mehr nicht. Und du kannst sie behalten, ich will sie nicht zurück. Aber wenn ich ab und zu nach ihnen sehen könnte und natürlich nach dir.
Gute Zeiten
Sparte: Roter Baum
Datum: 01.08.2006

Eine Woche auf Kinder achten. Vom frühen Morgen an, wenn die Ersten sich aus den Betten aufmachen, um durchs Haus zu tapsen, bis zum späten Abend, wenn auch die Letzten endlich, endlich!, ermattet einschlafen.
So anstrengend war es nicht gedacht. Ist man mit 18 nicht selbst noch ein Kind? Und jetzt? Ich habe einen Schiefer im Fuss! So jammert allerliebst gegen 21 Uhr ein kleines Mädchen. Sie bekommt Weineaugen, wenn man den Schiefer nur näher betrachten möchte. Warum nur läuft währenddessen ein Anderer, was sage ich, laufen drei Andere barfuss durchs Haus, statt stille im Bett zu liegen? Und oben in den Zimmern rumort es gefährlich.
Das Bild zeigt den Moment, als alle Kinder den Mittagessenraum verlassen haben. Mittagsruhe auf der Wiese, und es wird erstaunlich leise. Da fällt für 15 Minuten alle Spannung von den Mädchen, und der Kopf will nicht mehr oben bleiben.
Anstrengend. Und schön.
Links:
Bei Kurt in der Schule
Sparte: Über mich
Datum: 12.03.2005

Kurt ist 7 Jahre und in der zweiten Klasse. Die Lesenacht steht an, und damit sie nicht bis lange nach Mitternacht geht, fällt der Lehrerin ein Streich ein. Die Kinder sollen nachmittags baden gehen, dann sind sie müde und lesen sich recht schnell in den Schlaf. Aber die Spätwinterkrankheitswelle verhindert dies. Zwei Tage vorher bekommen Kurt und ein Mitschüler in der Schule einen Auftrag: Sie sollen im Kino anrufen und herausfinden, was gespielt wird und was es wohl koste. Die Nummer wird auf einen Zettel geschrieben, ab gehts ins Sekretariat. Alleine anrufen! Es bimmelt, und ein Band meldet sich. BITTE WARTEN und etwas Musik. Die Kinder warten. Dann sagt das Band: "ALLE PLÄTZE SIND BESETZT! BITTE WARTEN SIE!" Welche Enttäuschung bei den Kleinen. Sie haben noch garnicht gesagt, wann sie ins Kino wollen, und alle Plätze sind schon besetzt! Und da braucht man dann auch nicht mehr zu am Apparat zu bleiben, jedenfalls haben sie nun aufgelegt und der Lehrerin den Mißerfolg berichtet.
PS: Die Lehrerin hat es dann aufgeklärt. Und nachdem sie es jetzt besser wussten, hats dann auch geklappt.
Ihre Nachricht